Yoga und Prävention
Warum Yoga als Präventionskonzept weiter trägt als intensives Training – und wie gezielte, achtsame Bewegung Gesundheit langfristig stabilisiert.
Warum Yoga als Präventionskonzept weiter trägt als intensives Training – und wie gezielte, achtsame Bewegung Gesundheit langfristig stabilisiert.
Veränderung beginnt oft leise – als Gedanke, der bleibt, oder als Gefühl, dass etwas nicht mehr passt. Manchmal bricht sie über Nacht herein und bringt gewohnte Abläufe ins Wanken. Doch genau in diesen Übergängen öffnet sich der Raum, in dem wir lernen können, unserem eigenen Takt wieder zu vertrauen.
Beim diesjährigen European & World Yoga Congress in Bad Meinberg stand eine Frage im Mittelpunkt:
Wie kann Yoga im Heute lebendig bleiben – mitten in einer Welt, die sich so schnell verändert?
Ein voller Tag. Der Kopf schwirrt. Der Körper ist müde.
Du atmest ein.
Du atmest aus.
Du atmest langsam…, tiefer…, länger…
… Und plötzlich verändert sich etwas.
Du wirst ruhiger. Der Stress lässt ein wenig nach.
Was da passiert, ist nicht Magie – sondern ein komplexes Zusammenspiel deines Nervensystems.
Mitbeteiligt: der Vagusnerv – einer der wichtigsten Nerven, wenn es um Ruhe, Erholung und innere Regulation geht.
In diesem Artikel schreibe ich darüber, warum ich in meinen Yogakursen in Delbrück darum bitte, am Ende der Stunde auf Applaus zu verzichten. Es geht um das, was bleibt, wenn Worte und Bewegung zur Ruhe kommen – um Nachklang, Würde und das Vertrauen, dass du nichts leisten musst, um wertvoll zu sein.
Hilft Yoga nur uns selbst – oder auch der Welt?
Dieser Frage gehe ich in meinem ersten Blogartikel nach. Ich teile Gedanken darüber, was Yoga mit Konsum, Verantwortung und Klarheit zu tun hat – und wie uns die Yogaphilosophie dabei unterstützen kann, im Alltag bewusster zu entscheiden, zu leben und zu handeln.